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Die neue Long Covid Regeneration

Genesen, aber im Leben davor noch nicht zurück. Die Spätfolgen von Corona, oft auch Post-COVID oder Long Covid bezeichnet, können jeden Menschen, unabhängig von der Schwere eines Verlaufes bei einer Corona Erkrankung, treffen. Am häufigsten beeinträchtigen Symptome wie anhaltende Müdigkeit, chronische Schmerzen, Konzentrationsstörungen und/oder Atemnot die Bewältigung von Job und Alltag. Auch psychische Beschwerden – bedingt etwa durch starke soziale Einschränkungen während einer Quarantäne – belasten die Menschen noch lange nach scheinbar überstandener Krankheit. 

Was ist die Basis des Long Covid-Konzepts?

Die medizinische Basis unseres Long Covid-Konzeptes sind dabei ein ganzheitlicher Ansatz aus mentaler Gesundheit, spezieller Physiotherapie und der entspannenden Wirkung von natürlichen Heilvorkommen. Das Ziel ist es, das Lebensgefühl der Menschen wieder zu stabilisieren und den Körper wieder fit und leistungsfähiger zu machen. Der Einstieg erfolgt mit einem Medical Check-Up, wo Symptome festgestellt und ein individueller Therapieplan erstellt werden.

Von wem wird die Therapie begeleitet?

Das Therapiekonzept wurde von der leitenden Physiotherapeutin Theresa Mayer und der Gesundheitspsychologin Mag. Katrin Supper entwickelt. Die sanfte Steigerung der körperlichen als auch der mentalen Fitness stehen im Vordergrund. Theresa Mayer wendet dabei die Pacing Methode an. Die Pacing-Methode lässt sich am besten mit dem Wort Aktivitätsmanagement erklären. Das bedeutet, dass bei einem bestehenden Erschöpfungssyndrom Überlastung vermieden und somit ein schonender Umgang mit den eigenen Ressourcen gelernt wird.

FAQs - Long Covid

Für wen eignet sich das Long Covid Regenerations-Special besonders gut?

Besonders eignet sich dieses Paket für Personen, die zwar Covid19 überstanden haben und soweit genesen sind, jedoch nach wie vor unter Spätfolgen der Krankheit leide. Unabhängig von der Schwere eines Verlaufes bei einer Corona Erkrankung, können diese Symptome auftreten bzw. bestehen bleiben und somit den Alltag beeinträchtigen. 

Welche Symptome können Folgen einer Covid-Erkrankung sein?

Symptome wie anhaltende Müdigkeit, chronische Schmerzen, Konzentrationsstörungen und/oder Atemnot, die Bewältigung von Job und Alltag sind typisch nach einer Covid19-Erkrankung. Auch psychische Beschwerden – bedingt etwa durch starke soziale Einschränkungen während einer Quarantäne – belasten die Menschen noch lange nach scheinbar überstandener Krankheit. Bei diesen Symptomen eigent sich auch unser Long Covid Rengenerations-Special.

Ich bin nach einer Covid-Erkrankung zwar wieder im Job, habe aber lang noch nicht meine alte Leistungsfähigkeit zurück. Was kann ich selbst tun, um meinen Zustand zu bessern?

Theresa Mayer: Das wichtigste nach einer Covid-Erkrankung ist, dass man sehr schonend mit seinen eigenen Ressourcen umgeht. Die Aktivitätssteigerung sollte stets moderat erfolgen und Überlastung vermieden werden.

Was ist eigentlich die von Ihnen angewendete Pacing Methode?

Theresa Mayer: Die Pacing-Methode lässt sich am besten mit dem Wort "Aktivitätsmanagement" erklären. Das bedeutet, dass bei einem bestehenden Fatigue (Erschöpfungssyndrom), Überlastung vermieden wird und somit ein schonender Umgang mit den eigenen Ressourcen gelernt wird.

Es lässt sich gut mit einer Art Akku/Batterie vergleichen. Der Akku ist bei einem bestehenden Erschöpfungssyndrom nicht vollständig geladen. Es gilt daher, nicht mehr Energie zu verbrauchen als vorhanden. Jede komplette „Entladung“ schädigt den defekten Akku weiter. Das Ausruhen entspricht dem Aufladen des Akkus.

Die amerikanischen Centers for Disease Control und das britischen National Institute for Health and Care Excellence (NICE) betrachtet Pacing als effektive und wichtige Komponente in der Therapie von Fatigue.

Seit meiner Covid-Erkrankung fühle ich mich komplett leer. Wie finde ich mein ursprüngliches Lebensgefühl wieder?

Katrin Supper: Führen Sie für etwa zwei Wochen Tagebuch: Was tue ich (für mich)? Was tut mir gut? Wie fühle ich mich vor und nach einer Aktivität? Wie schlafe ich? Was esse ich? Wen treffe ich? Und was macht das alles mit meinem Energiehaushalt (in Prozent, gezeichnet als Säule, Skaliert 1 bis 10)? So schaffen Sie sich einen Überblick darüber, was Ihnen gut tut und was weniger.

Der Verbandkasten

Wir haben einen Verbandskasten für den Notfall im Auto. Gestalten Sie sich einen „Notfallkoffer für die Seele“ – ob in Form einer Liste, die eine Sammlung all der Dinge ist, die Ihnen gut tun oder die Sie gerne machen (Sie haben Info-Material aus Ihrem Tagebuch), oder tatsächlich in Form einer kleinen Schatztruhe oder Box, in der Sie Wohlfühl-Dinge sammeln. So haben Sie jederzeit etwas zum Wohlfühlen parat.

Gehen Sie den Weg der kleinen Schritte: „Was kann ich jetzt im Moment tun, damit es mir ein klein wenig besser geht? Oder dass es bleibt wie es ist?“. Die „Wohlfühl-Liste“ hilft Ihnen dabei!

Tagebuch führen

Führen Sie weiterhin Tagebuch – ein Glückstagebuch am Abend vor dem Schlafengehen: Was habe ich heute Gutes für mich und jemand anderen getan? Wofür bin ich heute dankbar? Worüber habe ich heute gelacht? Worauf bin ich heute stolz? Was habe ich heute gelernt? Und worauf freue ich mich morgen?

Planen Sie Ihren Tag im Vorhinein – bleiben Sie dabei realistisch, achten Sie Ihre Grenzen und Ressourcen. Aktivitäts- und Erholungsphasen sollen sich dabei abwechseln. Dabei bleiben Sie achtsam und sammeln für die Einträge in Ihr Glückstagebuch.

Zeit für sich einplanen

Ich empfehle Ihnen, regelmäßig (zu Beginn vielleicht wöchentlich, dann zum Beispiel monatlich) innezuhalten, und in einem „Termin mit sich selbst“ zu fragen: „Wie geht es mir? Was hat sich seit dem letzten Termin verändert? Was möchte ich bis zum nächsten Mal tun?“ – dabei helfen Ihnen die bewährten Methoden, die oben beschrieben wurden. So werden Sie Schritt für Schritt (wieder)erlangen, was mentale Gesundheit ausmacht, das Gefühl, Ihr Leben selbst in der Hand zu haben.

Gibt es Entspannungstechniken oder Übungen die ich selbst durchführen kann?

Katrin Supper: Gerade unser Atem gibt uns Rückmeldung über unser Befinden. In Stress- und Belastungssituationen atmen wir meist zu flach, wir atmen nicht vollständig aus. Unser Atem steht uns immer zur Verfügung und über ihn können wir etwas für mehr Wohlbefinden tun. Daher empfehle ich das Erlernen einer Atemübung, zum Beispiel einer Atemmeditation.
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Begeben Sie sich dafür einen ruhigen Ort, an dem Sie für einige Minuten ungestört sein können und sich wohlfühlen.

Setzen Sie sich entspannt und aufrecht hin, auf den Boden, einen Sessel oder ein Meditationskissen

Tipp: Eine aufrechte Körperhaltung macht die Tiefe Bauchatmung einfacher!

Legen Sie Ihre Hände locker in den Schoß, schließen Sie die Augen oder fixieren Sie einen Punkt vor Ihnen.

Sie beginnen mit einigen tiefen Atemzügen durch die Nase, spüren den Luftzug an der Naseninnenseite beim Einatmen, den Lufthauch an der Oberlippe beim Ausatmen… beim Ausatmen darf die Lift ganz ausfließen… das Einatmen beginnt von selbst … und so führen Sie Ihren Atem in den Bauch… die Bauchdecke hebt und senkt sich ruhig und gleichmäßig

Und nun bleibt Ihre Aufmerksamkeit bei Ihrem Atem, nur beobachten, nicht steuern oder kontrollieren, Ihr Atem fließt ganz von selbst

Es kann Ihnen helfen, sich auf das Heben und Senken der Bauchdecke oder des Brustkorbes zu konzentrieren. Dass Gedanken kommen, die ablenken, ist vor allem zu Beginn ganz normal. Nehmen Sie den Gedanken kurz wahr, dann kann er weiterziehen und Sie sind wieder bei Ihrem Atem.

Mit der Zeit werden Sie merken, dass Ihr Atem immer tiefer, ruhiger, gleichmäßiger wird. Sie immer mehr entspannen, ganz von selbst.

Um die Meditation zu beenden, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit zuerst auf Ihren Körper, nehmen ihn wahr, spüren nach, öffnen dann wieder die Augen und kommen ganz ins Hier und Jetzt zurück.

Beginnen Sie mit ca 5 Minuten und steigern Sie langsam, bis zu 60 Minuten.

Immer mehr werden Sie die Ruhe, Gelassenheit und das Wohlbefinden in Ihrem Alltag wahrnehmen.

Wo kann ich mich noch über Long-Covid informieren?

Die folgenden Website stellt ein Informationsportal für die psychische Begleitung von Long-Covid-PatientInnen und deren Angehörigen dar. Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema "Long Covid". 

zur Website

Long Covid Regenerations-Woche

In unseren 4*Superior Thermenhotels: Kombinieren Sie ein wirksames therapeutisches Long Covid Regenerations-Konzept mit Vorzügen und Annehmlichkeiten der 4*Superior Kategorie. Ebenso kann das Long Covid Regeneratons-Modul auch als Zusatzleistung zu Ihrem Aufenthalt bei uns dazugebucht werden. Eine Thermen-, Sauna- und Sinneswelt der Extraklasse, bewusste Kulinarik im Rahmen der REDUCE Halbpension „Plus“ und ein abwechslungsreiches REDUCE Aktivprogramm erwarten Sie. 

Und so gestaltet sich die „REDUCE Long Covid Regeneration“ im Detail:

  • 1 ärztliches Beratungsgespräch zur Klärung der individuellen Situation und zur Abstimmung des Therapieverlaufes
  • 2 x Einzelheilgymnastik zu 50 Min. nach der Pacing Methode
  • 2 x Mental Fit-psychologisch/psychotherapeutisches Einzelcoaching zu 50 Min.
  • 5 entspannende Kohlensäurebäder und/oder Moorpackungen
  • 2 x individuell abgestimmte Massagen 25 Min.
  • 2 x Entspannungsübungen, u.a. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson 50 Min.
  • 7 Übernachtungen inkl. REDUCE HP „Plus“ im Adults-only REDUCE Hotel Thermal ****S Bad Tatzmannsdorf 
  • Entspannung im heilsamen Thermalwasser des hoteleigenen Thermen- & Saunagartens
  • Freie Nutzung des Aktivprogrammes mit Yoga, Pilates, Wassergymnastik, Nordic Walking u.v.m.

Preis ab EUR 1.554,- pro Person 
Buchbar ab 1.7.2021 | empfohlene Anreisetage SO - MI

---> zum Paket im REDUCE Hotel Thermal****S   

---> zum Paket im REDUCE Hotel Vital****S

Auswirkungen auf die Psyche

„Viele Betroffene beschreiben einen physisch und psychisch belastenden körperlichen und geistigen Erschöpfungszustand auch nach der überstandenen Covid-Infektion, der weit über eine normale Müdigkeit oder Erschöpfung hinausgeht. Dieses als Fatigue (französisch für Müdigkeit, Erschöpfung) auch von anderen Erkrankungen bekannte Syndrom kann sogar dazu führen, dass der Alltag nicht mehr selbstständig bewältigt werden kann. Die Fatigue kann mit weiteren Symptomen einher gehen, wie zum Beispiel Schmerzen, Antriebsschwäche, Frustration, depressive Verstimmung, Benommenheit, Antriebsschwäche, um nur einige zu nennen. Hinzu kommen bei vielen Betroffenen Ängste, Schlafstörungen, sowie Gefühle der Hilflosigkeit und des Kontrollverlusts. In der psychologischen Behandlung ist es wichtig, auf die individuell belastenden Symptome des Klienten einzugehen, ihm Informationen über Long-Covid zu geben, dem Klienten wieder zu einem Zugang zu persönlichen Ressourcen zu verhelfen, und ihn dabei zu unterstützen, seine Grenzen achten und wahren zu können. Dies kann neben psychologischen Einzelgesprächen zum Beispiel über Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen geschehen“, so die Psychologin Mag. Katrin Supper. 

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