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Tofu aus Rotenturm
Regional, Gesund und Lecker!

Regionaler Tofu? Natürlich!

Das Gute liegt so nah! Bei uns im REDUCE GESUNDHEITSRESORT BAD TATZMANNSDORF werden neben tradtionellen Gerichten, auch vegane Alternativen angeboten. Viele unserer Produkte beziehen wir dabei saisonweise oder ganzjährig vom Bauern oder regionalen Betrieb in der Nähe von Bad Tatzmannsdorf. Darunter auch Tofu aus der Region, genauer gesagt aus Rotenturm.

In Rotenturm, nahe Oberwart, hat sich die Taiwanesin Chuan Shu-Chen als Sojabäuerin der Produktion von Bio-Tofu sowie eingelegten Taglilien gewidmet und eröffnete das Shu-Chen Sojahaus.

Chuan Shu-Chen kann heute über die Einstellung der südburgenländischen Bauern lachen, denn als sie vor knapp 30 Jahren begann Tofu herzustellen, waren die Bauern und die Einheimischen nicht sehr offen für Neues. Mit der Zeit haben sie den Käse aus der Milch der Sojabohne, den Tofu, kennen und schätzen gelernt.

Warum das Südburgenland?

Auf die Frage, wie sie denn dazu gekommen ist, im Südburgenland Tofu herzustellen, erzählt Sie, dass sie aus Taipeh, einer riesigen Stadt komme, irgendwann hatte sie genug und brauchte ihre Ruhe. Sie besuchte Ihre Schwester, welche im Burgenland wohnte, diese ging aber bald wieder nach Taiwan zurück. Shu-Chen jedoch blieb. Sie bekam eine Arbeitsbewilligung und verkaufte Sojaprossen bei Konsum. Dies war ihr jedoch zu wenig. Bei einem Spaziergang hat sie zufällig auf einem Güterweg, nahe Güssing, Sojabohnen entdeckt. „Ich habe mir gedacht, aha, das wächst hier auch und habe mich bei der Bauernschule in Güssing informiert.“ Die Sehnsucht nach einem Stück Heimat und die Langeweile haben sie dazu motiviert, es mit der Tofuproduktion zu versuchen.

Nach ein paar Besuchen in der alten Heimat hat sie begonnen, in ihrer Küche Tofu herzustellen. Die Leute aus der Umgebung waren anfangs skeptisch. Chuang hat aber nicht aufgegeben und Kochkurse angeboten, da sie immer wieder gefragt wurde, wie man Tofu denn zubereiten kann. Anfangs sind Leute von der Schule meiner Tochter gekommen und Ärzte. Mittlerweile haben aber auch die Bauern den Tofu für sich entdeckt. Heute steht Shu-Chen regelmäßig in ihrer kleinen, aber feinen Betriebsküche und fertigt frischen Tofu an. Shu-Chen hat sich zwar vor Jahren eine Maschine gekauft, aber sie macht ihren Tofu lieber händisch. Das ist bei einer Menge von zehn bis zwanzig Kilogramm pro Woche noch gut machbar.

Von der Bohne zum Käse

Zweimal die Woche setzt Chuan Shu-Cheng auf Handarbeit in ihrer kleinen Betriebsküche. Das händische Arbeiten im Alleingang ermöglicht ihr, die Konsistenz des Tofus zu variieren. Ihre Sojabohnen bezieht sie von einem Bio-Bauern aus Großpetersdorf.

Die Sojabohnen werden also zehn Stunden lang über Nacht in Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag werden sie abgegossen, gemahlen und anschließend in dem großen Bottich mit Wasser langsam gekocht. „Mindestens drei bis vier Stunden“, weist sie uns darauf hin „Denn sonst, wird es schnell klebrig“. Immer wieder wird der Schaum, der sich oben bildet, abgeschöpft. Danach bekommt die Masse einen prüfenden Blick und fließt in einen großen Topf. Hier wird Wasser mit einem speziellen Salz hinzugefügt und dann rührt man so lange um bis es die Konsistenz von einem Topfen hat. Wenn sie mit der Konsistenz zufrieden ist, schöpft sie ungefähr ein Drittel der Flüssigkeit wieder ab. Im Bottich bleibt „Okara“ zurück, dieser kann ebenfalls zum Kochen oder zum Düngen verwendet werden. Die Masse wird, in die mit Baumwolltüchern ausgelegte Form, gegossen, mit einem Plastikdeckel verschlossen und leicht beschwert zur Seite gestellt.

Das Produkt in der Form ist nun frischer Tofu, dieser kann aber auch, so wie Topfen, für Strudel oder Aufstriche verwendet werden. Wenn sie Räuchertofu herstellt, muss dieser länger gepresst werden. Zum Räuchern bringt sie den Tofu zu einem benachbarten Landwirt. An der Kräutermischung für den in Öl eingelegten Tofu hat sie drei Jahre lang gearbeitet bis jemand gesagt hat, dass sei ein typisch burgenländischer Geschmack.

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